Was kostet die Cloud? Total Cost of Ownership von Public und Private Cloud im Vergleich

Public-Cloud- oder Private-Cloud- bzw. On-Premise-Lösung, das ist die zentrale Frage bei der Einführung einer Enterprise File Sync and Share-Plattform (EFFS). Private-Cloud-Lösungen bieten eine höhere Datensicherheit und -kontrolle und können flexibler an besondere Anforderungen und Use Cases angepasst werden. Hauptargument für die Public Cloud sind hingegen meist die – vermeintlich – günstigeren Kosten. Ein genauer Vergleich zwischen den gängigen SaaSAngeboten und ausgewählten selbst gehosteten Lösungen zeigt aber: Wer die eigenen Anforderungen kennt und keinen unbegrenzten Speicher benötigt, kann mit einer Private Cloud sogar die deutlich günstigere Wahl treffen.

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Total Cost of Ownership von Public und Private Cloud im Vergleich

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Cloud Computing ist in aller Munde und eine Grundfrage beschäftigt die Administratoren nach wie vor: welche IT-Infrastruktur deckt die eigenen Anforderungen am besten ab? Sollen die Daten auf öffentlichen Servern liegen oder auf eigenen Servern? Und wo findet die Verarbeitung dieser Daten statt? Theoretisch sind alle Kombinationen möglich und bei der Beantwortung dieser Frage geht es immer um die gleichen Parameter: Sicherheit, Skalierbarkeit, Benutzerfreundlichkeit und vor allem: Kosten. Und genau hier herrscht gemeinhin die Auffassung, dass eine Public-Cloud-Infrastruktur im Zweifelsfall immer günstiger ist, als die selbst gehostete Alternative. Doch diese Aussage gilt heute nur noch unter bestimmten Voraussetzungen. Zunehmend günstigere Speicherlösungen, die vor allem mit dem Aufkommen moderner Software Defined Storages (SDS) auf den Markt kamen, machen die On-Premise-Datenhaltung zunehmend wirtschaftlicher und sind vielfach sogar günstiger als die Public-Lösungen.

Tatsächlicher Verbrauch vs. „Versicherungsprinzip“

SaaS-Anbieter wie Dropbox, Box.com oder OneDrive kalkulieren die Storage-Kosten in ihre Premium-Angebote mit ein, indem sie von einer durchschnittlichen, auf Erfahrungswerten beruhenden Speichernutzung ausgehen. Dabei zahlen die Nutzer, die unterdurchschnittlich wenig Speicherplatz benötigen, den Speicherplatz für die „Heavy User“ mit. Auf diese Weise können theoretisch unbegrenzte Storage-Kontingente offeriert werden. Bei einer Private-Cloud ergeben sich die Storage-Kosten hingegen aus dem tatsächlichen Bedarf. An dieser Stelle liegen bei der selbst gehosteten Variante die Hauptkostentreiber bei der Implementierung einer Enterprise-Filesharing-Lösung. Je höher der Speicherbedarf, desto höher die Kosten.

Anbieter im Vergleich

Umgekehrt heißt das aber auch: Wer keinen außergewöhnlich hohen Speicherbedarf hat, und einen Wert von beispielsweise 100 GB pro Mitarbeiter in der Regel nicht überschreitet, wählt mit einer On-Premise-Lösung oft ein günstigeres Modell, im Vergleich zu einem Public Cloud Service, der unbegrenzten Speicher verspricht und ein Volumen einkalkuliert, das möglicherweise gar nicht benötigt wird.

Der Faktor Storage

Die Wahl des jeweiligen Storage-Anbieters ist bei der Gesamtkostenberechnung entscheidend. Der nachfolgende Kostenvergleich basiert auf der der Studie “TCO Case Study – Backing Up Mountains of Data to Disk” des Marktforschungsinstituts IT Brand Pulse. Bei den errechneten Kosten sind die Gebühren für den Support seitens des Anbieters sowie die Hardwarekosten inkludiert.

Das Hauptmerkmal von Software Defined Storage ist die Tatsache, dass die Datenspeicherung von der Hardware entkoppelt ist. Dadurch kann ein steigender Speicherbedarf einfach durch Hinzufügen von weiteren Datenträgern bedient werden, was die Skalierbarkeit stark erhöht. Zudem wird durch die von der Hardware entkoppelte Infrastruktur der Speicherplatz effizienter genutzt, was sich in wesentlich geringeren Kosten gegenüber. herkömmlichen Speichersystemen niederschlägt.

SDS-Systeme sind laut IT Brand Pulse schon für ein Drittel des Preises von hyperkonvergenten Geräten zu haben. Im Endeffekt bedeutet das: Wer seinen Storage-Anbieter sorgfältig wählt, kann diesen bedeutenden Kostenblock bei der Einrichtung einer privaten Cloud deutlich minimieren – und damit die Kosten von SaaS-Anbietern locker unterbieten.

Fazit: Effiziente Software Defined Storages sind flexibler und kostengünstiger als herkömmliche Speichersysteme und ermöglichen dadurch eine On-Premise-Infrastruktur, die inklusive aller Zusatzkosten wesentlich günstiger sein kann, als die Public-Cloud-Lösungen der in dieser Studie aufgeführten SaaS-Dienstleister.

Gesamtkosten einfach berechnen

Während die Gesamtkosten für eine Public Cloud aus zwei Komponenten bestehen (nämlich den Subscription- sowie den Admin-Kosten), bestehen die Ausgaben für eine Private Cloud aus drei Teilen: Den Storagekosten für die gewählte Speicherarchitektur, den Subscription-Kosten für die verwendete Software, die die gespeicherten Daten in einer Cloud-Filesharing-Architektur verwaltet, sowie ebenfalls den Kosten für den Administrator, die bei der selbst verwalteten Cloud naturgemäß höher liegen (für unsere Beispielrechnung haben wir den Faktor 2 verwendet). Während Storage- und Adminkosten dabei weitgehend linear mit der benötigten Speichermenge ansteigen, liegen die größten Einsparpotenziale vor allem bei den Softwarekosten. Diese sind bei ownCloud über ein Lizenzmodell verfügbar, dessen Kosten pro Lizenz mit steigender Menge deutlich sinken. Was das für die Gesamtkosten einer On Premise-Lösung bedeutet, lässt sich detailliert in der Grafik ablesen, in der die verschiedenen Kostenblöcke einzeln unterteilt sind.

Zur Berechnung der Kosten, passen Sie bitte gewünschte User Anzahl und Speicherbedarf auf den beiden Balken an.

Anzahl der User

50010000

Speicher pro User in GB

1001000
Storage pa
Subskription jährlich
Admin Kosten

Stand Juli 2018

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