Zurück zur Unsicherheit: Was das Aus der „Deutschland-Cloud” für deutsche Unternehmen bedeutet

Veröffentlicht von ownCloud GmbH – 6. September 2018

Die Deutschland-Cloud war nie eine wirklich befriedigende Alternative für deutsche Unternehmen, weil sie Sicherheit und Produktivität gegeneinander ausspielte. Eine geringe Nachfrage und die Einstellung des Dienstes sind nur die logischen Konsequenzen aus diesem Konflikt. Doch das Ende der „Deutschland-Cloud“ bedeutet nicht das Ende von sicherem Filesharing. Wer nach einer langfristig tragfähigen Lösung sucht, findet in einer „Federated Cloud“-Architektur beides: maximale Sicherheit und volle technologische Flexibilität.

Ob es nun am Ende der fehlende Wille oder die hohen technischen Hürden waren, die eine wirklich produktive und sichere Cloud-Lösung aus dem Hause Microsoft verhinderten, kann wohl abschließend nicht mehr geklärt werden. Fakt ist aber, dass die von der Telekom treuhänderisch verwaltete „Deutschland-Cloud” eine nie wirklich befriedigende Alternative für deutsche Unternehmen darstellte. Diese wurden schlicht vor die Wahl „sicher oder produktiv” gestellt. Wer sich für die isolierte Cloud-Umgebung, auf die Microsoft-Mitarbeiter – und damit die US-Sicherheitsbehörden – selbst keinen Zugriff hatten, entschied, musste auf zentrale Funktionen wie Microsoft Azure, Office 365 oder Dynamics 365 verzichten. Sicherheit und Produktivität wurden auf diese Weise gegeneinander ausgespielt. Die schlechte Nachfrage und die Einstellung des Dienstes sind logische Konsequenzen aus diesem Konflikt.

Auch abseits der fehlenden Top-Funktionen hatten User bei der Deutschland-Cloud immer das Gefühl, gegenüber „normalen” MS-Anwendern den kürzeren zu ziehen. Neue Services wurden nur langsam implementiert, Updates hinkten hinterher, die Unterschiede zum „Original” wurden immer größer. All diese Faktoren zusammen lassen die Treuhänder-Cloud eher wie ein Sicherheits-Feigenblatt eines Weltkonzerns wirken, mit dem Microsoft die Deutschen Unternehmen wissen ließ, dass man den Datenschutz ernst nimmt, ohne allzu offensiv darauf zu setzen.

Die echte Lösung heißt: Cloud Federation

Nun, da die Entscheidung bei Microsoft gegen die Sicherheit und für die Bequemlichkeit gefallen ist, gilt es, den vielen Nutzern, die beides benötigen, eine Alternative anzubieten. Das Stichwort dabei lautet: Cloud Federation. Damit lassen sich die verschiedensten Datenquellen zu einer Cloud zusammenzuführen, wobei die Kontrolle über die eigenen Daten jederzeit gewahrt bleibt.

Alle Systeme, die dem Standard von OpenCloudMesh entsprechen, können mit ownCloud über einen gemeinsamen File-Access-Layer verbunden werden: Innerhalb einer Organisation, aber auch über global vernetzte Organisationen hinweg. Private Clouds aus der ganzen Welt verbinden sich so zu einer großen, performanten Plattform, bei der gleichzeitig die rechtlichen Sicherheits- und Datenschutzvorschriften jedes einzelnen Landes eingehalten werden – unabhängig davon, ob sich die Daten auf internen Servern, auf Object Storages, in Anwendungen wie SharePoint oder Jive, anderen ownClouds oder sogar auf externen Cloud-Systemen wie Dropbox und Google befinden.

Durch die flexible EInbindung verschiedenster Authentifizierungssysteme lässt sich ownCloud auch in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren. On-Premise-Systeme und Public Clouds können gleichermaßen genutzt werden. User haben außerdem immer die Möglichkeit, ihre Daten völlig frei in andere Systeme und auf andere Server zu migrieren. Durch den offenen Quellcode haben sie darüber hinaus immer die Gewissheit, dass der Dienst erhalten bleibt und selbst angepasst und weiter betrieben werden kann – im Gegensatz zur Deutschland-Cloud, deren „End of Life” die User demnächst vor das Problem stellen wird, erzwungenerweise zu einem anderen Hersteller zu wechseln.

Alle Anwender, die Sicherheit UND Produktivität wollen, haben eine Wahl: Wer vergleichbare Dienste zu Microsoft OneDrive, Office 365, usw. sicher und vor dem Zugriff ausländischer Behörden geschützt betreiben will, findet bei ownCloud eine maßgeschneiderte Lösung, die den Sicherheitsstandards des jeweiligen Landes entspricht und produktives File-Sync-and-Share ermöglicht. Diese Vorteile hat auch das Marktforschungsinstitut Gartner erkannt, das ownCloud in seinen „Magic Quadrant for Content Collaboration Platforms 2018” aufnahm.

Viele Unternehmen wollen bei der Sicherheit mehr als das Minimum. Das Bewusstsein für den Wert der eigenen Daten, die den besten Schutz verdienen, steigt und ownCloud liefert als einzige Lösung diese Kombination aus Sicherheit und Produktivität: Diese Gewissheit gilt umso mehr seit dem Aus der „Deutschland-Cloud”.

Über ownCloud
Mit 200.000 Installationen und über 25 Mio. Nutzern ist ownCloud das größte Open Source-Filesharing-Projekt weltweit. ownCloud verbindet „consumer-grade” Nutzerfreundlichkeit mit “enterprise-grade” Sicherheit (DSGVO-konform). Es ermöglicht den bequemen Zugriff auf Dateien unabhängig von deren Speicherort oder dem verwendetem Gerät und bietet eine Vielzahl kollaborativer Funktionen. Die Daten können dabei On-Premises verbleiben oder in die Cloud verlagert werden. Gleichzeitig bietet ownCloud volle Kontrolle und Transparenz bei der Verwaltung sensibler Daten. Auf diese Weise werden die Produktivität sowie die Datensicherheit gleichermaßen erhöht. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.owncloud.com/de.

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